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Erdungsmessung

Eine zuverlässige Erdung ist ein zentraler Bestandteil sicherer elektrischer Anlagen. Erdungsanlagen schützen Personen, Betriebsmittel und Gebäude vor gefährlichen Berührungsspannungen, Fehlerströmen und Überspannungen. Mit professionellen Messgeräten für die Erdungsmessung lassen sich Erdungswiderstand, Erdschleifenwiderstand und spezifischer Erdwiderstand präzise prüfen und dokumentieren.

Bei Sicame Germany finden Sie hochwertige Erdungsmessgeräte und Erdungswiderstandsmessgeräte von Chauvin Arnoux, Gossen Metrawatt, Metrel und Sonel. Die Geräte eignen sich für Elektroinstallation, Gebäudetechnik, Industrie, Energieversorgung, Blitzschutz, Photovoltaik, Instandhaltung und Service. Sie erhalten professionelle Prüftechnik für normgerechte Messungen und zuverlässige Ergebnisse: zu besonders guten Preisen.

Warum Erdungsmessung wichtig ist

Erdungsanlagen müssen dauerhaft sicher funktionieren. Feuchtigkeit, Korrosion, Erdarbeiten, bauliche Veränderungen oder beschädigte Verbindungen können den Erdungswiderstand beeinflussen. Eine regelmäßige Erdungsmessung hilft dabei, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen zu bewerten.

Metrel beschreibt ein ordnungsgemäß ausgelegtes Erdungsnetz als wesentliche Sicherheitsmaßnahme gegen gefährliche Überspannungen, die Anlagen beschädigen oder Personen gefährden können. Der Hersteller empfiehlt, die elektrischen Widerstände des Bodens, der Erdungselektroden und weiterer Teile des Erdungsnetzes periodisch zu messen und zu analysieren.

Was wird bei der Erdungsmessung geprüft?

Bei der Erdungsmessung geht es darum, den elektrischen Widerstand zwischen Erdungsanlage und Erdreich zu bewerten. Je niedriger und stabiler der Erdungswiderstand im jeweiligen Anwendungsfall ist, desto zuverlässiger können Fehlerströme oder Ableitströme in die Erde geführt werden.

Typische Messgrößen sind:

  • Erdungswiderstand
  • Erdschleifenwiderstand
  • Spezifischer Erdwiderstand
  • Widerstand von Erdungselektroden
  • Widerstand von Potentialausgleichsverbindungen
  • Ableitstrom und Störstrom bei bestimmten Messverfahren

Gossen Metrawatt nennt beim GEOHM PRO unter anderem Erdungswiderstand über 3 Pol und 4 Pol Messverfahren, selektiven Erdungswiderstand mit Stromzange, Erdschleifenwiderstand mit zwei Stromzangen oder Rogowski Spulen sowie spezifischen Erdwiderstand nach der Wenner Methode.

Typische Messverfahren der Erdungsmessung

3 Pol Erdungsmessung

Die 3 Pol Messung ist ein klassisches Verfahren zur Bestimmung des Erdungswiderstands. Sie wird häufig mit Hilfserdern und Messleitungen durchgeführt und eignet sich besonders für einzelne Erdungsanlagen.

4 Pol Erdungsmessung

Die 4 Pol Messung ermöglicht eine besonders genaue Messung, da Einflüsse von Leitungswiderständen reduziert werden. Sie wird häufig bei präziseren Erdungsprüfungen eingesetzt.

Selektive Erdungsmessung

Bei der selektiven Erdungsmessung wird zusätzlich eine Stromzange verwendet. Dadurch kann der Erdungswiderstand eines einzelnen Erders innerhalb eines verbundenen Erdungssystems gemessen werden, ohne das gesamte Erdungssystem vollständig aufzutrennen.

Erdungsmessung ohne Auftrennen

Einige Messgeräte ermöglichen eine Erdschleifenmessung mit zwei Stromzangen oder flexiblen Stromsensoren. Der Vorteil: Das Erdungssystem muss nicht aufgetrennt werden. Das ist besonders praktisch bei bestehenden Anlagen, Industrieanlagen und vernetzten Erdungssystemen. Gossen Metrawatt nennt diese Messmöglichkeit ausdrücklich beim GEOHM PRO.

Spezifischer Erdwiderstand nach Wenner Methode

Die Wenner Methode wird eingesetzt, um den spezifischen Erdwiderstand des Bodens zu bestimmen. Diese Messung ist besonders relevant bei der Planung neuer Erdungsanlagen, Fundamenterder, Tiefenerder oder Blitzschutzsysteme.

Einsatzbereiche für Erdungsmessgeräte

Elektroinstallation und Gebäudetechnik

Bei Neuinstallationen, Umbauten und Wiederholungsprüfungen unterstützen Erdungsmessgeräte die Bewertung von Schutzmaßnahmen und Erdungsanlagen.

Industrie und Instandhaltung

In Industrieanlagen sind sichere Erdungssysteme wichtig für Personenschutz, Anlagenschutz und störungsarmen Betrieb. Regelmäßige Erdungsmessungen helfen, Fehler und Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Energieversorgung und Trafostationen

Bei Energieversorgern, Schaltanlagen, Trafostationen und Verteilnetzen spielt die Erdungsmessung eine wichtige Rolle für Betriebssicherheit und Schutzkonzepte.

Blitzschutz und Überspannungsschutz

Für Blitzschutzanlagen ist eine funktionierende Erdungsanlage entscheidend. Erdungsmessgeräte helfen dabei, Erdungswiderstände zu prüfen und Erdungssysteme zu bewerten.

Photovoltaik und erneuerbare Energien

PV Anlagen, Wechselrichter, Montagesysteme und Energiespeicher benötigen sichere Erdungs- und Potentialausgleichskonzepte. Erdungsmessgeräte unterstützen bei Prüfung, Wartung und Dokumentation.

Erdungsmessgeräte von starken Herstellern

Chauvin Arnoux

Chauvin Arnoux bietet Erdungs- und Bodenwiderstandsprüfer für professionelle Anwendungen. Die Geräte eignen sich für Messungen an Erdungsanlagen, für Erdungswiderstand und je nach Modell auch für spezifischen Erdwiderstand. Der Hersteller führt eigene Erdungs- und Resistivitätsprüfer im Sortiment.

Gossen Metrawatt

Gossen Metrawatt bietet professionelle Erdungsmessgeräte für unterschiedliche Messverfahren und Einsatzbereiche. Beim GEOHM PRO nennt der Hersteller unter anderem 3 Pol und 4 Pol Messverfahren, selektive Erdungsmessung mit Stromzange, Erdschleifenmessung ohne Auftrennen des Erdungssystems und spezifischen Erdwiderstand nach der Wenner Methode.

Metrel

Metrel bietet Erdungsprüfgeräte für Erdungswiderstand und Erdungsnetze. Der Hersteller beschreibt die regelmäßige Messung von Bodenwiderstand, Erdungselektroden und weiteren Teilen des Erdungsnetzes als wichtig für eine sichere Verbindung zur Erde.

Sonel

Sonel bietet Erdungswiderstandsmessgeräte für verschiedene Messmethoden. Der Sonel MRU 200 wird als multifunktionales Messgerät zum Messen von Erdungswiderstand und spezifischem Erdwiderstand beschrieben und kann laut Hersteller mit unterschiedlichen Methoden verwendet werden.

Das passende Erdungsmessgerät auswählen

Welches Erdungsmessgerät am besten geeignet ist, hängt von der Anlage, dem Messverfahren und den örtlichen Bedingungen ab. Für klassische Erdungsmessungen sind Geräte mit 3 Pol und 4 Pol Messverfahren sinnvoll. Für bestehende oder vermaschte Erdungssysteme können selektive Messungen mit Stromzange oder Messungen ohne Auftrennen des Erdungssystems besonders vorteilhaft sein.

Achten Sie bei der Auswahl besonders auf:

Messverfahren: 2 Pol, 3 Pol, 4 Pol, selektiv oder zangenbasiert
Messbereich: passend für Erdungswiderstand und spezifischen Erdwiderstand
Normbezug: zum Beispiel DIN EN 61557 5 beziehungsweise VDE 0413 5
Dokumentation: Messwertspeicher, Software und Berichtsfunktion
Zubehör: Erdspieße, Messleitungen, Stromzangen, Adapter und Transporttasche
Einsatzumgebung: Baustelle, Industrie, Außenbereich oder Energieversorgung
Bedienung: klare Anzeige, einfache Menüführung und robuste Bauweise

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